Vorhofflimmer-Ablation
Die antiarrhythmische Ablation wird unter Verwendung eines modernen drei-dimensionalen und nicht fluoroskopischen Mappingverfahrens (CARTOTM) durchgeführt. Nach Bestimmung der Abgänge der Pulmonalvenen und der Konturen des linken Vorhofs werden die Öffnungen (=Ostien) der Pulmonalvenen in deutlichem Abstand mittels linearer Ablationslinien umkreist. Der Vorteil dieser Ablationsstrategie liegt darin, dass durch die linearen Läsionen im Vorhof um die Pulmonalvenen sowohl die Trigger in den Lungenvenen eliminiert als auch das eigentliche Vorhofsubstrat so modifiziert wird, dass eine Aufrechterhaltung von Vorhofflimmern unterbunden wird.
Dieses Verfahren ist in erster Linie für symptomatische und herzgesunde Patienten geeignet, deren Rhythmusstörung durch Vorhandensein von arrhythmogenen Foci („falschen Zündkerzen“) mit Ursprung in den Lungenvenen bedingt ist. Unter Einsatz verschiedener 3-dimensionaler Mappingsysteme konnten hohe klinische Erfolgsraten in der Behandlung von symptomatischen Patienten mit Vorhofflimmern erreicht werden (>80%). Durch die Option, mittlerweile CT- oder MRT-Bilder des Herzens und der Nachbarorgane in ein 3D-CARTO-Map zu integrieren („Image-Integration“), kann durch Optimierung der anatomischen Präzision der Eingriff zukünftig noch erfolgreicher und risikoarm durchgeführt werden.
CARTO-Map des linken Vorhofs während einer Ablation von Vorhofflimmern
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